Hochfrequenz
Generator
Der Generator arbeitet mit 40 kHz Inverter Technologie. Diese moderne
Technologie gewährleistet geringe Welligkeit der Hochspannung
und damit erhöhten Aufnahme Kontrast bei kürzest möglichen
Schaltzeiten und gleichzeitiger Reduzierung der Patientendosis.
Durch den integrierten Mikroprozessor wird gleichzeitig sichergestellt,
dass die Einstellparameter unabhängig von etwaigen Spannungsschwankungen
im Netz stabil gehalten werden und damit auch die Aufnahmeparameter.
Röntgenstrahler
Das Flouromobil Plus System verwendet zur Strahlenerzeugung eine
Drehanodenröhre im separatem Gehäuse und getrenntem Generatorteil.
Dadurch ist sichergestellt, dass die Leistungsreserven für
langanhaltende Durchleuchtungen und Aufnahmen groß genug sind.
Die Verwendung einer Drehanoden Röhre erlaubt eine hohe Wärmespeicherkapazität
und der zusätzliche, kleine Brennfleck eine hohe Detailerkennbarkeit,
wenn dies benötigt wird.
Die kumulierte Wärmebelastung (HU's) der Röhre kann jederzeit
über das Display als numerische Anzeige oder aber grafisch
abgelesen werden.
Tiefenblende
Die umfassende Wirkung der Tiefenblende ist zurückzuführen
auf die ferngesteuerte Irisblendenfunktion in Verbindung mit parallelen
Mehrfach Blendenplatten. Bei Durchleuchtungsbetrieb erfolgt die
Einblendung durch das Öffnen und Schließen der Blendenplatten
von Null bis zum Maximalformat des BV Eingangs und der Drehung um
+-90 Grad und zusätzlich durch die Irisblende, die jeweils
vom angewählten BV Format bis auf Null ebenfalls geschlossen
werden kann.
Im Aufnahmebetrieb erfolgt die Einstellung der parallelen Blenden
selbsttätig bis zum maximal zulässigen Format und die
Irisblende wird automatisch auf einen Maximaldurchmesser von 24
cm, entsprechend der maximalen Abmessung der Kassette im Halter
vor dem BV Eingang, geöffnet.
Ein Sicherheitstubus auf dem Röntgenstrahler verhindert, dass
der Patienten-Fokus Abstand auf weniger als 20 cm reduziert werden
kann. Eine zusätzlich Mess-Einrichtung markiert die 30 cm Patienten-Fokus-Markierung
zur leichteren Orientierung.
Betriebsarten
Durchleuchtung
Acht verschiedene Durchleuchtungsmodi sind aus drei verschiedenen
Betriebsarten einstellbar, je nach dem welche Präferenz man
hat:
- Manuell / Automatisch
- Normal mit reduzierter Dosis
- Kontinuierliche / gepulste Durchleuchtung
Die automatische Bildeinstellung umfasst die Einstellung und Regelung
der KV und mA und der Videoverstärkung der CCD Kamera und sorgt
so bei jeder Objektdichte des untersuchten Objektes jederzeit für
bestmöglichen Kontrast und Helligkeit des Monitorbildes.
Zwei verschiedene Dosis Einstellungen sind wählbar, je nach
dem ob höchste Bildqualität oder minimale Strahlenbelastung
von Untersucher und Patient im Vordergrund steht.
Die gepulste Durchleuchtung, die die aktuelle Bildeinstellung nur
in zeitlichen Abständen aktualisiert darstellt, erlaubt die
Dosis für Patient und Untersucher weiter zu reduzieren.
Zur Optimierung der Bildqualität steht eine Funktion "Boost"
zur Verfügung. Hier wird der Röhrenstrom kurzzeitig auf
einen Maximalwert von 10 mA angehoben. Dadurch entstehen Durchleuchtungsbilder
mit hohem Kontrast und geringmöglicher Rauschüberlagerung
und damit höchstmöglicher Zeichenschärfe.
Aufnahme
Die Aufnahme erfolgt überlicherweise durch Anwahl der KV und
mAs in bekannter Zweipunkt-Technik. Der Aufnahmestrom folgt dabei
immer dem eingestellten KV-Wert und zwar so, dass immer höchstmögliche
Leistung an der Röhre zur Verfügung steht und kürzest
mögliche Aufnahmezeiten erreicht werden. Sechs voreinstellbare
Aufnahmeparameter sind möglich und über Speicherung jederzeit
schnell abrufbar. |